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Wenn eine Tablette ein Schicksal bestimmt. Der Contergan-Arzneimittelskandal und seine Folgen.

1. Oktober 1957 – der Tag, an dem die Firma Chemie Grünenthal GmbH den Grundstein für die wohl größte Arzneimittelkatastrophe aller Zeiten legte. Es war der Tag, an dem das Schlafmittel Contergan auf den Markt gebracht wurde. Jedem Neugeborenen, dessen Mutter auch nur eine Tablette davon während der Schwangerschaft genommen hatte, stand ein Leben voller Hürden und Hindernisse bevor. Drei Jahrzehnte danach lässt Svenja Nordholt in ihrem Podcast einen Betroffenen und und einen Mediziner zu Wort kommen.

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Eine Schulzeit in Schüttorf (1944-1952)

Befragter: Arthur Kiewitt
Alter:69
Geburtsdatum:13.10.1938
Schulzeit: 1944-1952

1.Womit habt ihr geschrieben und worauf?
Mit einem Griffel auf einer Schiefertafel, danach mit einem Bleistift und zum Schluss mit einer Feder und Tinte aus einem Fässchen.

2.Wie sahen die Schultaschen aus?
Braun oder Schwarz aus fester Pappe, teilweise auch aus Sackleinen.

3.Was habt ihr in der Pause gemacht?
Wir haben meistens Fangen gespielt.

4.Was hat der/die Lehrer/in gemacht, wenn ihr nicht aufgepasst habt?
Er/Sie hat uns mit dem Stock auf den Po gehauen.

5.Was hattet ihr früher alles für Fächer?
Heimatkunde, Deutsch, Rechnen, Sport, Musik, Religion, (Handarbeit für Mädchen).

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Schulzeit um 1925

Befagt wurde: Gerda Mucke
91 Jahre
Witwe
Rentnerin
geboren17.2.1916

1.Wie waren die Regeln?-Nicht streng, sie waren gut.

2.Was gab es für Regeln?- Man durfte nicht schlagen,man musste aufpassen im Unterricht, man musste pünklich zur Schule kommen, man musste immer Hausaufgaben machen, in der Turnhalle muste mann immer Turnschuhe tragen.

3.Wie waren die Lehrer?-Es gab 4 Lehrer es waren 2 streng und zwei mittel.

4.Gab es in der Schule Essen?-Nein.

5.Wie groß war die Schule?-Ziemlich groß.

6. Gab es eine Cafeteria?- Nein

7. Was gab es für Fächer?- Mathe, Deutsch, Religion, Lesen, Sport, Handarbeit (in heutigen Zeiten Textil)

8.Wie lange ging die Schule?- Zweimal pro Woche bis 12:00 Uhr sonst bis 13:00 Uhr.

9.Wie waren die Schüler?- Nicht gut, im Durchschnitt: befriedigend

10.Wie viele waren in einer Klasse?- Es gab 2 Klassen mit jeweils 12 Schüler. In Bad Bentheim.

 

Von Claudia und Lina  (Kl. 5a)

geneigte leserschaft!

Auf diesen Seiten finden Sie die Ergebnisse eines Schulprojektes. Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 5 des Burg-Gymnasiumns Bad Bentheim haben sich zur Einbführung in das Fach Geschichte der Geschichte der eigenen Familie und Umgebung genähert.

Oft war dies das erste Mal, dass die Generationen über ihre Geschichte, besser ihre Geschichten sprachen. Enkel und Großeltern lernten sich in einer neuen Dimension - der historischen Dimension kennen.

Dass das Leben nicht immer so leicht war wie heute, war für die Schülerinnen und Schüler, die sich mit den Kriegserfahrungen der Genration ihrer Großeltern auseinandersetzen wollten, eine nahe gehende Erfahrung. weiterlesen ‘geneigte leserschaft!’