Archiv der Kategorie 'Schule damals ... (1940-1950)'

Schulzeit in den 40er Jahren

Wir befragen: Christa Focke
Geboren: 26.11.1936

1. Welche Fächer gab es früher?
A: Deutsch, Mathe, Religion, Biologie, Erdkunde, Englisch, Sport, Musik, Kunst, Nadelarbeit und Chemie.
2. Gab es auch Grundschule, Hauptschule und Gymnasien? Oder welche Schulen gab es?
A: Es gab Volkschule, Mittelschule, Handelschule und Gymnasium.
3. Gab es Mädchen- und Jungenschulen oder waren alle auf einer ?
A: Es gab gemischte Schulen.
4. Wie viele Stunden hatte man an einem Tag oder wann ist die Schule angefangen und wann hat sie aufgehört?
A: Um acht Uhr fing die Schule an, es gab 2-6 Stunden.
5. Mit welchem Alter ging man zur Schule?
A: Anfang:6 Jahre , Schluss: 15-20Jahre.
6. Womit hing es zusammen, auf welche Schule man ging?
A: Nach Leistung, nicht nach Geld.
7. Was musste man Anziehen?
A: Man durfte anziehen, was man wollte.
8. Wie lang waren die Pausen?
A: 2 mal 5 , 2mal 10 Minuten.
9. Gab es viele Hausaufgaben?
A: In den Hauptfächern Mathe, Deutsch und Englisch hatten wir viele Hausaufgaben.
10. War die Schule sehr groß?
A: Sie war ganz normal mit ca. 200 Schülern.

Von Angelika W. und Pia F.

Grundschule Osterwald Klassen 1-4 (etwa 1949)

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Früher in der Schule

Zeitzeuge: Erich F., geb. 21.06.32

1. Was für Fächer gab es früher?
Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Erkunde, Geschichte, Biologie, Chemie, Physik, Musik, Religion, Sport, Mathe.

2. Was für Hauptfächer gab es?
Mathe, Deutsch, Englisch.

3. Gab es eine Schuluniform?
Nein.

4. Was für Bestrafungen gab es?
Heraus schicken, Ohrfeigen mit einem Siegelring.

5. Wie lange gab es Pause?
5 Minuten = kurze Pause, 10 Minuten = lange Pause.

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Das Leben in der Zeit 1939-1945

F. A.*, geboren 1936, jetzt 70 Jahre alt

Wie war das während des Krieges?
1) Frage: Mussten Sie früher aus Ihrer Heimatstadt fliehen?
Antwort: Ja, musste ich! Ich musste aus Bad Bentheim nach Neerlage fliehen.
2) Frage: Wie haben Sie gewohnt?
Antwort: Ich habe im Keller gewohnt.
Frage: Wo sind Sie hingegangen als Fliegeralarm war?
Antwort: Bei Fliegeralarm sind wir in unserem Bunker gegangen.
3) Frage: Hatten Sie Angehörige die in den Krieg ziehen mussten?
Antwort: Ja leider. Mein Vater musste in den Krieg ziehen, er ist seit August 1944 verschwunden.
4) Frage: Was dachten Sie über Hitler?
Antwort: Nichts Gutes! Ich fand es immer sehr schlimm, was Hitler früher gemacht hat.

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Meine Oma berichtet über ihre Schulzeit

Justine Steveker, geb. 28.09.1936, Alter: 70 Jahre,Wohnort:Schüttorf

(1)Wie teuer war das Material?
Es gab kaum Material.

(2)Wie sahen die Klassenräume aus?
Sehr einfach mit einem Kohleofen, keine Tische, sondern Schulbänke mit einem schräg gestellten Pult davor.

(3)Wie und worauf hat man geschrieben?
In den ersten zwei Jahren auf einer Schiefertafel mit einem Griffel. Danach gab es Hefte aus grauem Papier, auf dem man nicht gut schreiben konnte. Zunächst mit einem Bleistift und danach mit einem Füller. Nach der Währungsreform 1948 wurde das Material besser.

(4)Was hat man in den Pausen gemacht?
Auf dem Schulhof gespielt z.B. Fangen, Verstecken oder Hinkespiel.

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Eine Schulzeit in Schüttorf (1944-1952)

Befragter: Arthur Kiewitt
Alter:69
Geburtsdatum:13.10.1938
Schulzeit: 1944-1952

1.Womit habt ihr geschrieben und worauf?
Mit einem Griffel auf einer Schiefertafel, danach mit einem Bleistift und zum Schluss mit einer Feder und Tinte aus einem Fässchen.

2.Wie sahen die Schultaschen aus?
Braun oder Schwarz aus fester Pappe, teilweise auch aus Sackleinen.

3.Was habt ihr in der Pause gemacht?
Wir haben meistens Fangen gespielt.

4.Was hat der/die Lehrer/in gemacht, wenn ihr nicht aufgepasst habt?
Er/Sie hat uns mit dem Stock auf den Po gehauen.

5.Was hattet ihr früher alles für Fächer?
Heimatkunde, Deutsch, Rechnen, Sport, Musik, Religion, (Handarbeit für Mädchen).

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Kindheit früher in Polen

Daten der befragten Person: Maria Kupilas (geb. Sobich), geb. 27.05.1948

1 . Wie war die Kindheit früher?
Es herrschte Armut und ein großer Unterschied zu jetzt, keine Markenklamotten, aber man hat viel mit anderen Kindern gespielt.

2. Gab es elektronische Geräte?
Nein, aber ab und zu gab es Radio, sonst aber auch nichts.

3 . Hattet ihr Spielzeug?
Nein, überhaupt nicht nur selbstgemachtes.

4 . Wenn ja was für welches?
Selbstgemachte Puppen.

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Schulbesuch in Bentheim (ab 1939)

Daten der befragten Person: Dirk de Boer, geb.1933, wohnhaft in Bentheim, Beruf: Uhrmacher

Frage: Womit haben Sie geschrieben und worauf?
Antwort: Ich habe mit einem Griffel geschrieben und erst auf einer Schiefertafel, dann später auf einem Blatt Papier.

F: Wie sahen die Schultaschen aus?
A: Es waren Ledertaschen, die man auf dem Rücken tragen konnte.

F: Was haben Sie in denn Pausen gemacht?
A: Wir haben fangen gespielt und unsere Brote gegessen.

F: Was hat der Lehrer gemacht, wenn Sie Qatsch und Unsinn gemacht oder nicht aufgepasst haben?
A: Er hat uns an den Haaren gezogen oder mit einem Rohrstock auf die flache Hand gehauen.

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Schule 1940 ( Bad Bentheim)

Daten der befragten Person: Christa Kretlow, geboren ###

1. Wie teuer waren früher die Materialien?
Ein Schulheft kostete10 Pfennig, Schulbücher waren im Verhältnis zum Verdienst sehr teuer.

2. Welche Fächer hattet ihr?
Rechnen, Deutsch, Religion, Musik, Sport.

3. Wie sahen früher die Klassenräume aus?
Unfreundlich (GRAU in GRAU); 1.-4. und 5.-8. Klasse saßen in einem Raum.

4. Womit habt ihr geschrieben?
Bleistift,Füller und Griffel.

5. Wie lang ging die Schule?
5 Stunden.

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Schule in Frankreich (etwa 1940-1950)

 

Emilie und Jana (5b) haben Emilies französische Großmutter zum Thema “Schule damals …” befragt. Hier ist der Text ihres Interviews:

Daten der Befragten: Marie-Claire Rollero (geb. Chevallier),*20.12.1934

1. Wie groß waren die Klassenräume ?
- ca. 100 m²

2. Wie viele Kinder waren in einer Klasse?
- ca.30-40

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