Archiv der Kategorie 'Klasse 5b (Schuljahr 2006/2007)'

Der Krieg aus der Sicht eines Niederländers

Befragter: Adrianus de Witt
Alter: 66
Geburtsdatum: 30.07.1940

Wo haben Sie im Krieg gewohnt?
Ich habe in Amsterdam, der Hauptstadt von Holland gewohnt

Wie alt waren Sie als Sie zur Schule kamen?
Ich war zwei Jahre alt, so wie alle anderen. Wir mussten zur Schule, weil man dort zu essen bekam und zu Hause hatte man nichts.

Hatte man genug zu essen?
Nein, die Deutschen haben alle Brücken zu Amsterdam geschlossen, so das kein Essen mehr geliefert werden konnte. Als ich vier Jahre alt war habe ich Tulpenzwiebeln gegessen.

Wurde sehr viel zerstört?
Ja, viele Gebäude wurden zerstört.

War in der Nähe ein Schutzbunker?
Nein, bei uns in der Nähe war kein Bunker.

Hatten Sie Angst?
Nein, weil ich noch zu klein war.

Von Marlous de Witt (Kl. 5b)

Schulzeit in Bentheim

Befragt wurde ein Nachbarin. Alter ##
1.Wie teuer waren früher die Materialien?
—>Es gab keine Materialian,Griffel selber gemacht.
2.Was für Fächer hattet ihr?
—>Deutsch,lesen,rechnen,Religion und Heimatkunde.
3.Wie sahen früher die Klassenräume aus?
—>Ofen,Torf selber mitbringen,Schulbänke,Tintenfass und eine Tafel.
4.Womit schrieb man?
—>Griffel,Feder und Bleistift.
5.Wie lange ging die Schule?
—>8:00-12:00 Uhr. weiterlesen ‘Schulzeit in Bentheim’

Meine Oma berichtet über ihre Schulzeit

Justine Steveker, geb. 28.09.1936, Alter: 70 Jahre,Wohnort:Schüttorf

(1)Wie teuer war das Material?
Es gab kaum Material.

(2)Wie sahen die Klassenräume aus?
Sehr einfach mit einem Kohleofen, keine Tische, sondern Schulbänke mit einem schräg gestellten Pult davor.

(3)Wie und worauf hat man geschrieben?
In den ersten zwei Jahren auf einer Schiefertafel mit einem Griffel. Danach gab es Hefte aus grauem Papier, auf dem man nicht gut schreiben konnte. Zunächst mit einem Bleistift und danach mit einem Füller. Nach der Währungsreform 1948 wurde das Material besser.

(4)Was hat man in den Pausen gemacht?
Auf dem Schulhof gespielt z.B. Fangen, Verstecken oder Hinkespiel.

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Eine Kindheit im Krieg

Sigfried Kalter, 71 Jahre, aufgewachsen in Holt und Haar

1. Was gab es zu essen und wie viel?
„Es gab im Krieg immer genug zum essen.Ich bin auf einem Bauernhof groß geworden.“
2. Musstet ihr oft in den Keller bzw.Bunker?
„Wir hatten wenig Luftangriffe.Nur ein paarmal nach dem Krieg. Ich bin auf dem Land groß geworden.“
3. Wie gefährlich war der Schulweg?
Der war nicht gefährlich.Wir sind immer zu Fuß zur Schule gegangen.So ca.1-2km, in Holzschuhen.
4. Was habt ihr im Krieg verloren?
Nichts, denn wir hatten kaum etwas.
5. Was habt ihr in eurer Freizeit gemacht?
Wir hatten keine Freizeit. Wir mussten für Medizin Brombeer- und Himbeerblätter und außerdem Schafswolle sammeln. Daraus wurden dann Sachen für die Soldaten gemacht.

weiterlesen ‘Eine Kindheit im Krieg’

Eine Schulzeit in Schüttorf (1944-1952)

Befragter: Arthur Kiewitt
Alter:69
Geburtsdatum:13.10.1938
Schulzeit: 1944-1952

1.Womit habt ihr geschrieben und worauf?
Mit einem Griffel auf einer Schiefertafel, danach mit einem Bleistift und zum Schluss mit einer Feder und Tinte aus einem Fässchen.

2.Wie sahen die Schultaschen aus?
Braun oder Schwarz aus fester Pappe, teilweise auch aus Sackleinen.

3.Was habt ihr in der Pause gemacht?
Wir haben meistens Fangen gespielt.

4.Was hat der/die Lehrer/in gemacht, wenn ihr nicht aufgepasst habt?
Er/Sie hat uns mit dem Stock auf den Po gehauen.

5.Was hattet ihr früher alles für Fächer?
Heimatkunde, Deutsch, Rechnen, Sport, Musik, Religion, (Handarbeit für Mädchen).

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Schulzeit (ab 1949)

Daten der befragten Person: Sieglinde E. (geb. 16.12.1943, wohnhaft in Nordhorn)

1. Wie war es früher in der Schule?
Antwort: „Es war ziemlich streng. Die Kinder mussten dem Lehrer gehorchen.“

2. Wie teuer waren die Materialien?
„Die Hefte ca.10 Pfennig und die Bücher wurden an Geschwister, Freunde und Nachbarn vererbt.“

3. Welche Fächer gab es früher?
„Deutsch, Rechnen, Religion, Musik, Handarbeiten, Geschichte, Biologie, Sport, Erdkunde und Schönschreiben.“

4. Wie sahen die Klassenräume aus?
„Es gab eine Tafel und ein Pult für Lehrer und Schulbänke für zwei bis vier Leute mit festem Tisch. In den Tischen gab es Öffnungen für ein Tintenfass.“
weiterlesen ‘Schulzeit (ab 1949)’

Schulbesuch in Bentheim (ab 1939)

Daten der befragten Person: Dirk de Boer, geb.1933, wohnhaft in Bentheim, Beruf: Uhrmacher

Frage: Womit haben Sie geschrieben und worauf?
Antwort: Ich habe mit einem Griffel geschrieben und erst auf einer Schiefertafel, dann später auf einem Blatt Papier.

F: Wie sahen die Schultaschen aus?
A: Es waren Ledertaschen, die man auf dem Rücken tragen konnte.

F: Was haben Sie in denn Pausen gemacht?
A: Wir haben fangen gespielt und unsere Brote gegessen.

F: Was hat der Lehrer gemacht, wenn Sie Qatsch und Unsinn gemacht oder nicht aufgepasst haben?
A: Er hat uns an den Haaren gezogen oder mit einem Rohrstock auf die flache Hand gehauen. weiterlesen ‘Schulbesuch in Bentheim (ab 1939)’

Der 2. Weltkrieg in Hesepe

von Patrick Neise (Klasse 5b)

Daten der befragten Person: Gerhard Hüsemann geboren am 23.5.1933 in Hesepe,wohnhaft in Bad Bentheim

1. Wo waren sie während des Krieges? – Ich war im Elternhaus in Hesepe.

2.Was haben sie während der Angriffe getan? – Tagsüber ist die Klasse bei Fliegeralarm in den Bunker bei der Schule gegangen.Nachts ist die Familie in den Hausbunker gegangen

3.Wo war der nächste Bunker? – 30-50m vom Haus entfernt. weiterlesen ‘Der 2. Weltkrieg in Hesepe’

Schule 1940 ( Bad Bentheim)

Daten der befragten Person: Christa Kretlow, geboren ###

1. Wie teuer waren früher die Materialien?
Ein Schulheft kostete10 Pfennig, Schulbücher waren im Verhältnis zum Verdienst sehr teuer.

2. Welche Fächer hattet ihr?
Rechnen, Deutsch, Religion, Musik, Sport.

3. Wie sahen früher die Klassenräume aus?
Unfreundlich (GRAU in GRAU); 1.-4. und 5.-8. Klasse saßen in einem Raum.

4. Womit habt ihr geschrieben?
Bleistift,Füller und Griffel.

5. Wie lang ging die Schule?
5 Stunden. weiterlesen ‘Schule 1940 ( Bad Bentheim)’

Leben während des Krieges (Berlin/Göttingen)

Christa T. (Name ist Redaktion bekannt), geboren im Jahre 1935:

Luftangriffe begannen in Berlin im Jahre 1942, doch besonders um 1943. Als kleines Kind hatte man nicht so viel Angst, weil man noch nicht so richtig wusste, was Krieg bedeutet. Jede Nacht musste man in den Keller, mit seinem Koffer, wo man alles drin hatte, was man brauchte. Es hat immer nach Brand gerochen. 1943 zog ich nach Göttingen, dort waren nicht so viele Luftangriffe. Nach dem Krieg fiel die Schule aus, denn es gab keine Schulsachen, kaum noch Essen, keine Heizung, oft kein Wasser, fast kein Licht, keine Kleidung, kein Gas und Strom, denn alles war zerstört. 1948 gab es endlich wieder Geld, die DM (Deutsche Mark). Man konnte ab dann wieder fast alles kaufen, doch es gab pro Person zuerst nur 40 DM. Dann wurde es in Deutschland friedlicher, es gab keine Luftangriffe mehr. In Jahrzehnten wurde alles wieder aufgebaut und aufgeräumt. Viele Menschen sind im Krieg gestorben. Heute denken noch viele Menschen an das, was geschehen ist.

Geschrieben von: Vanessa & Mareile (Klasse 5b)

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