Archiv für Oktober 2008

Storchennest in der Schule

Interview mit

 Ingrid Fiegenbaum

(Schuljahr 1-4 im Jahre 1949-1953)

 

Kannst du mir bitte über deine Schulzeit berichten?

Als erstes gab es nur eine Schifertafel und dann bekamen wir Hefte, doch diese werden nur selten benutzt. Da Hefte was ganz kostbares waren. Wir hatten auch keine Bücher erst, diese gehörten meist der Schule, denn nicht jeder hätte sie sich leisten können.

Auf der Schrifttafel wurde mit dem Griffel geschrieben und zum Auswischen nahm man einen alten Lappen oder einen Schwamm („Storchennest“). Diktate wurden an die Tafel geschrieben oder auf die Tafel geschrieben erst später fingen wir an Arbeiten ins Heft zu schreiben, damit der Lehrer besser berichtigenen konnte.

Meistens bestannd eine Klasse aus 7-10 Schülern, in anderen kleinen Dörfern waren alle Klassen einer Schule in einem Raum mit nur einem Lehrer, dieser unterichtete auch alle Fächer. Bei uns waren 5 Mädchen und 2 Jungen in einer Klasse und wir hatten mit einer weiteren Klasse zusammen Unterricht in einem Raum. Der Lehrer kümmerte sich immer um eine Klasse in der Zeit hatte die andere sich still zu verhalten und die Aufgaben zu machen.

 

von Nico R., Jessie H. und Falina Sophie S.

Ein Leben vor und nach dem Krieg

Befragt wurde Wilfried Leopold Neigenfind geb. am 30.11.1930 in Oberhausen, er ist von 1936-1950 in die Schule gegangen.

Kannst du bitte über diene Schulmaterialien berichten?
Schiefertafel- Griffel- Schwamm. Nach dem Krieg hatten wir noch eine Blechbüchse mit Löffel am Ranzen für Essen. (Erbsenbrei)

Berichte mir bitte von spannenden Erlebnissen aus deiner Schulzeit!
Fliegeralarm – wir hatten Schulausfall und mussten in den Schulkeller ( ohne Familie)

Was hast du in deiner Schulzeit gelernt?
Essen, Schreiben, Rechnen, Sprachen

Berichte über Pausenerlebnisse!
Es gab Boxkämpfe, Rangeleien (die friedlich waren) und wir haben Fußball gespielt.

Berichte mir bitte über Bestrafungen in deiner Schulzeit !
Eintrag ins Klassenbuch, wir mussten in der Ecke stehen oder den Raum verlassen.

Wie viel Kinder waren in deiner Klasse?
wir waren 30 Schüler

Wie hast du dich nachts gefühlt? Berichte über deine Gefühle nachts im Krieg!
ich hatte Angst vor Bombenalarm und musste Nächte lang im Bunker sitzen. (im Saargebiet)

Hattest du Geschwister ? Wie ist es denen im Krieg ergangen?
1 Schwester sie ist am 24.11.1992 gestorben. Ihr ist es so wie mir ergangen.

Wie verlief die Flucht? Erzähle bitte über Erlebnisse deiner Flucht!
Wir sind aus Lohtringen mit Wehrmachtsautos unter Beschuss der Jagdbomber nachts geflohen. Die Lichter am Auto waren abgeklebt damit man uns nicht so schnell sah.

Berichte über deine Erfahrungen im Krieg !
Wir mussten in die HJ damit wir bessere Schulbildung bekamen.Das Essen wurde immer eingeteilt. Es gab viel Schulausfall und viel Schulwechsel da mein Vater versetzt wurde (Dienstverpflichtung im Bergbau). Mein Cousin (16J.) wurde im letzten Moment eingezoge undmeine Cousine und meine Schwester (18 J.) sind ins Allgäu geflohen.

von Philipp Neigenfind,  5b

Alleine im Krieg

Befragt wurde Kurt Segrefe geb. am 1.12.1935 in Dortmund

  1. Wie hast du dich nachts gefühlt? Bericht über deine Gefühle nachts im Krieg!
    Angst nicht direkt, aber ich war sehr müde und habe oft bei Fremden geschlafen da meine Eltern geschieden waren.
  2. Hattest du Geschwister? Wie erging es denen im Krieg?
    Ja ich hatte zwei größere Brüder, aber denen ist es nicht besser ergangen!
  3. Wie verlief die Flucht? Berichte über spannende oder schlimme Erlebnisse!
    Wir sind nicht direkt geflohen, alle Kinder aus den Großstädten wie Dortmund und Berlin wurden mit einem Zug nach Freiburg-Greißkau gebracht und dort in Familien untergebracht.
    Da ich der kleinste war wurde ich nicht weit von meinen Brüdern in einen Bauernhof untergebracht.
  4. Bericht über Erfahrungen im Krieg!
    Am Ende des Krieges wurde Freiburg so stark bombardiert das die Stadt innerhalb einer Dreiviertelstunde platt war! Meine Brüder und ich saßen an dem Tag auf einem Hügel der ungefähr 1 Kilometer von der Stadt entfernt war und sahen uns das Spektakel an.
  5. Berichte über Efahrungen von Verwandten die in den Krieg gezogen waren!
    Unser Vater kam manchmal nach Hause und fragte ob es was Neues gäbe.
    Und unsere Mutter war sehr oft weg da sie als Melkerin arbeitete.von Oliver Segrefe Und Till Mario Schlichtenhorst

Kriegserfahrungen von meinem Opa

Befragter: Herr H.S.
geb. 1930 in Schlesien

1. Wie alt warst du als der Krieg begann?
Ich war zu Beginn des Krieges 9 Jahre alt.

2. Hattest du Geschwister?
Ja, mein Bruder war 5 Jahre und meine Schwester war 2 Jahre alt.

3. Habt ihr viel vom Krieg mitbekommen?
Weil wir noch sehr jung waren, (besonders meine Geschwister) haben wir kaum etwas vom Krieg mitbekommen. Unsere Heimatstadt wurde auch erst ganz am Ende des Kriegs zerstört.

4. Musste dein Vater auch in den Krieg ziehen?
Nein, er arbeitete in der Rüstungsindustrie und wurde deshalb nicht
eingezogen.

5.Wart ihr die ganze Kriegszeit in deiner Heimatstadt ?
Nein, da die Ostfront immer näher kam, ist meine Mutter Anfang 1945 mit uns
Kindern mit der Bahn zu Verwandten ins Riesengebirge gefahren. Dort war es
sicherer. Die Fahrt verlief ohne Zwischenfälle.

6.Ist dein Vater nicht mitgekommen?
Nein, er musste da bleiben und in der Fabrik weiter arbeiten.

7. Seid ihr wieder in eure Heimatstadt zurückgekehrt?
Ja, als im Frühjahr 1945 der Krieg zu Ende war, kehrten wir zurück,
doch unsere Stadt lag in Trümmern und unser Vater lag verwundet im
Krankenhaus.

8.Wurde eure Wohnung auch zerstört? Wo habt Ihr dann gewohnt?
Ja, unsere Wohnung war zerstört. Da aber viele Leute schon den Ort
verlassen hatten, gab es Wohnungen, die noch bewohnbar waren.
Da sind wir dann irgendwo eingezogen.

9.Woher habt ihr etwas zum Essen bekommen?
Wir haben uns aus verlassenen Gärten und Häusern Lebensmittel
besorgt.

10.Wie ging es dann weiter?
1946 mussten alle Deutschen die Stadt verlassen. Wir wurden in Bahnwaggons nach
Westdeutschland transportiert.

11.Konntet ihr etwas von Zuhause mitnehmen?
Nicht besonders viel. Das Meiste war ja zerstört.

12.Wo seid ihr in Westdeutschland untergekommen?
Zuerst kamen wir in ein Auffanglager in Uelzen. Später wurde unsere
Familie auf 3 verschiedene Bauernhöfe in Drievorden verteilt.

von Till Dreyer

Die Schulzeit meiner Oma

Interview mit R.H. (Schuljahr 1948 bis 1956)                       

                                    

  1. Kannst du bitte über deine Schulmaterialien berichten?
    Wir hatten einen Atlas, ein Lesebuch, ein Rechenbuch, einen Zeichenblock, ein Erdkundebuch, einen Zirkel, ein Lineal, ein Radiergummi, einen Malblock und einen Füller mit einem Tintenfass! 
  2. Berichte mir bitte von spannenden Erlebnissen aus deiner Schulzeit.
    Eine Fahrt zum Hermannsdenkmal, eine Woche Jugendherberge zum Sauerland, Kochunterricht. 
  3. Was hast du in deiner Schulzeit gelernt?
    Wir haben rechnen, schreiben und lesen gelernt. Und wir haben gelernt uns anständig Erwachsenen gegenüber anständig zu benehmen.
  4. Berichte mir bitte von Bestrafungen in deiner Schule.                                Wir hatten damals in meiner Schule noch keine Bestrafungen.      
  5. Berichte mir bitte über Pausenerlebnisse.
    Wir spielten in der Pause  oft  Hüpfekästchen, fangen, Springseil, Ball!
  6. Wie viele Kinder waren in deiner Klasse?
     Wir waren ca. 30 Kinder.

             von Larissa H. (Schuljahr 2008/09)

Strafarbeiten und Streiche in der Schule

Name: Adele Elfers Geburtsjahr 1935

1.Kannst du bitte über deine Schulmaterialien berichten?

In den ersten zwei Jahren hatten wir Schiefertafelund Griffel, Schwamm

und Putzlappen. Die weiteren Jahre musste ich mir Hefte mit Hilfslinien besorgen,

dazu Grafitstifte die urkundenecht waren. In den Nachkriegsjahren musste ich aus Tintentabletten in Wasser aufgelöst meine selbst hergestellte Schreibflüssigkeit in einem Fläschchen im Tornister mitführen, dazu gehörten Federhalter und Feder.

2.Berichte mir bitte von spannenden/ interessanten Erlebnissen aus deiner Schulzeit!

In der fünften Klasse hatten wir Unterricht bei einem Lehrer der Alten Schule, der gern den Rohrstock tanzen ließ, und das bei der kleinsten Verfehlung.

Eines Morgens hatten zwei Jungen irgendetwas Belangloses ausgefressen.

Der eine war lang und dünn, der andere der kleinste aus der Klasse.

Die Schranktür stand offen, beide mussten vortreten.

Zuerst musste sich der kleine Junge vorbeugen und bekam mit dem Rohrstock seine Schläge auf den Po.

Dann stieß er den kleinen zur Seite und nahm sich den langen vor.

Bei dieser Aktion flog der Verhauene in den Schrank, die Tür ging zu, Klein – Alfred war im Schrank verschwunden. Dann ging das Gebrüll und Gelächter in der Klasse los.

Das machte den Lehrer erst recht wütend und er schlug mt dem Stock wie wild um sich, es ihm egal, wen er traf. Plötzlich hielt er inne und verließ wortlos den Raum.

3.Was hast du in deiner Schulzeit gelernt?

Ich erinnere mich an Rechenaufgaben mit dem Dreisatz, der Zinsrechnung und in Deutsch haben wir Mathilde Möhring gelesen, als es 1950 schon Bücher zu kaufen gab.

Den Namen des Autors habe ich leider vergessen.

In Physik haben wir das Prisma durchgenommen.

4.Berichte mir bitte über Bestrafungen in deiner Schulzeit!

Wenn wir beim Schwatzen erwischt wurden, bekamen wir Ohrfeigen oder Strafarbeiten auf.

Für morgendliches zuspätkommen mussten wir mindestens 20 Reihen (Ich muss pünktlich sein) achreiben und am nächsten Tag widersinnige Arbeit abgeben.

Da bis 1948 Papierknappheit herrschte, haben wir alte Tapeten auf der Rückseite beschriftet.

5.Berichte bitte über Pausenerlebnisse!

Ab der 7. Klasse hatten wir einen sehr strengen Lehrer, der eines Tages Pausebaufsicht hatte.

Von ihm fühlte ich mich ungerecht behandelt und sann auf Rache. Sein grauer Ledermantel mit Halbgürtel hing auf dem Flur. Mein Vater hatte Kaninchen geschlachtet, die Felle hingen zum trocknen auf der Wäscheleine, Pfoten Schwänzchen waren Abfall.

Eines Morgens nahm ich ein solches Schwänzchen mit zur Schule, dem ich schon einen kleinen Draht befestigt hatte. In der frühen Pause erblickte ich den Mantel, friff ein Fellstückchen und hängte das weiße an den Halbgürtel.

Niemanden habe ich von dieser Aktion erzählt. in der großen Pause hatte Herr A. Aufsicht auf dem Schulhof und stolzierte mit seinem Anhänger durch die Schülerreihen.

Alle Kinder haben gelacht, jedoch niemand hat ihm aufmerksam gemacht.

ich hatte meine Genugtuung, auf dem Heimweh war das Schwänzchen aber nicht mehr dran!

6. Wie viele Kinder waren in deiner Klasse?

Zeitweise waren in meiner Klasse( 1946; 5. Klasse) 56 Kinder. In der 8. Klasse der Volksschule waren wir noch etwas über 40 Kinder. Unsere zweier Bänke waren zurzeit mit drei Kindern besetzt. Ich habe immer versucht, in der Mitte zu sitzen, da ich am Ende der Bank leicht heruntergeschupst wurde.

Und dafür wurde ich noch bestraft.

Das Interview wurde von Esra Yavuz geschrieben.

Der nette Lehrer in der Schule

Meike befragt ihre Oma (geb.1924 in Lemke)

1.Wie waren die Klassenräume ausgestattet?
Es waren nur eine große Wandtafel, ein Lehrerpult, Bänke und Tische für die Schüler da.

2.Erzähle bitte über deinen Klassenlehrer?
Es war ein ganz lieber Mensch. Er hat fast nie Strafen verteilt.

3.Von wann bis wann ging man in die Schule?
Man ging von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr oder 13.00 Uhr in die Schule.

4.Wo lag deine Schule und wie weit war sie von deinem Zuhause entfernt?
Sie lag in Hilten bei Neuenhaus und war ungefähr 4km entfernt. Diese 4km musste ich laufen. Im Winter wurde manchmal das Pferd vor unseren selbstgebauten Schlitten gepackt und wir wurden bis zur Hauptstraße gebracht.

5.Wie lang waren die Pausen?
Es gab unterschiedliche Pausen. Die Große Pause ging 30 minuten und eine etwas kürzere 15 minuten.

6.Kannst du bitte über deine Schulmaterialien berichten?
Es gab Tafel und Griffel zum Schreiben und noch einige Schulbücher.

7.Berichte mir bitte von spannenden/interessanten Erlebnissen aus deiner Schulzeit?
Wir Mädchen mussten sogar mit den Jungen Fußball spielen, um überhaupt eine Mannschaft zusammen zubekommen.

8.Was für Fächer gab es deiner Schule?
Es gab Schreiben, Lesen, Rechnen, Religion, Turnen, Handarbeit für die Mädchen und Singen.

9.Was habt ihr in den Pausen oft gespielt?
Wir sind oft Springseil gesprungen, fangen gespielt, verstecken gespielt und manchmal auch Fußball.

10.Wie viele Kinder gab es bei euch in der Klasse?
Es gab 7 Mädchen und 6 Jungen. Insgesamt 13.

11.Wie hießen deine Schulfreundinnen?
Sie hießen Gerda,Hanni und Dini.

 Zeitzeugenbefragung von Meike A. Klasse 5b

Der 3 Kilometer lange Schulweg

Befragt wurde Heinz Gerd Bookholt, geboren 1939, Geburtsort Schüttorf.

1. Wie viele Schüler gingen bei dir in die Klasse?
Wir waren 47 Schüler und 1 Lehrer.

2. Auf welche Schule gingst du früher?
Ich ging auf die Kirchschule in Schüttorf.

3. Wenn du zur Schule musstet, wie bist du dann dort hingekommen?
Ich bin zur Schule gelaufen.

4. Wie lang war der Schulweg?
Ich musste 3 Kilometer zur Schule laufen.

5. Was für Material hattet ihr zum schreiben?
Wir hatten Bleistifte, Lineale, Dreiecke, Zirkel, Federhalter und Tinte aus dem Fass.

6. Womit habt ihr hauptsächlich geschrieben?
Mit dem Bleistift.

7. Wie lang war eine Unterrichtsstunde und wann hattet ihr die große Pause?
Eine Unterrichtsstunde ging 45 Minuten und die große Pause war um 10 Uhr.

8. Was für Hausaufgaben habt ihr aufbekommen?
Wir haben sehr viel aufbekommen. Lesen, schreiben und rechnen.

9. Als du aus der Schule kamst, wie spät warst du dann zu Hause?
Nach der Schule bin ich wieder zurück gelaufen und war so um 13 Uhr da.

Interview geleitet von Dana

Unterrichtsausfall durch Krieg

Befragt wurde Johann Wilbrand geboren 1935 geboren und aufgewachsen in Ohne

1. Was hatte man an Materialien zur Verfügung in der Schule?
Schiefertafel, Kreide, Buntstifte und Federtafel

2.Berichte aus spannenden Erlebnissen aus der früheren Schulzeit.
Einmal im Jahr gab es eine Filmvorführung und eine Fußwanderung in die nähere Umgebung.

3.Was gab es für Fächer im Unterricht?
Alles was es heute auch gibt aber bedingt durch Lehrer die zur Wehrmacht mussten gab es oft Unterrichts Ausfall.

4.Gab es Bestrafung, wenn ja welche?
Ja es gab Bestrafungen zum Beispiel Prügelstrafe, Nachsitzen und Strafarbeit.

5.Was hat man in der Pause gespielt?
Handball, Völkerball, Fußball, Fächerhinken, Verstecken und Fangen

6.Wie viele Kinder waren es umgefähr in einer Klasse.
In der Grundschule 50-60 Kinder. Ab 5. Klasse Realschule 25-30 Kinder.

Interview: Nicola Klinge und Jasmin Wilbrand Klasse:5b

In Holzschuhen zur Schule

Befragt wurden Siegfried ( Jahrgang1935 ), Anneliese (1928) und Ruth (1933) geboren in Schüttorf.

1. Erzähle bitte von deinem Schulweg?
Siegfried: Nach der Kriegszeit musste man immer zu Fuß zur Schule gehen.
Denn es gab kaum Fahrräder.
Anneliese: Manche Kinder mussten sogar mit Holzschuhen zur Schule laufen.

2. Wie viele Kinder waren in deiner Klasse?
Siegfried: In den ersten vier Jahren waren wir so um die 60 Kinder.
Ruth: Danach waren es nur noch ca. 30 Kinder.

3. Kannst du mir bitte über deine Schulmaterialien berichten?
Anneliese: In der ersten Zeit hatten wir noch Schiefertafeln.
Daran waren ein Schieferstift, ein Schwamm und ein Lappen.
Siegfried: Später haben wir ein paar Hefte bekommen.

4. Woran kannst du dich noch gut dran erinnern, berichte bitte!
Ruth: Nach der Kriegszeit haben manche Kinder den Lehrern etwas mitgebracht, die so
genannten Lieblingsschüler. Als ich etwas mitbringen wollte, ging das schief.
Anneliese: Ich kann mich noch gut daran erinnern, als wir während der Kriegszeit in den
Bunker mussten. In der Schulstunde gab es Alarm und wir mussten in Reihe und
Glied in den Bunker.

5. Berichte mir bitte über Bestrafungen in deiner Schulzeit!
Siegfried: Ist ein Kind negativ aufgefallen musste er vor die Tür und er musste etwas abschreiben.
Ruth: Oder der Lehrer hat mit dem Stock auf die Finger gehauen.
Anneliese: Einmal hat ein Kind sogar eine Backpfeife bekommen.

6. Was hast du in deiner Schulzeit gelernt?
Siegfried: Wir hatten Rechnen, Schreiben, Lesen, Geschichte, Musik, Turnen und
Handarbeiten.

Das Interview wurde von Alena Wunsch geschrieben.

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