Während des Krieges in der Bauerschaft Achterberg

Wir befragen meine Oma Elfriede Holke
Geboren: 1934

Frage: Was gab es früher in der Schule für Sitzgelegenheiten?
Antwort: Es gab Holzbänke.
Frage:Welche Schulen gab es früher in der Gegend?
Antwort: Es gab in Achterberg eine sogenannte Volksschule. Und es gab eine Mittelschule (in Bentheim) .
Frage:Was für Fächer gab es früher?
Antwort: Es gab Deutsch, Rechnen, Religion, Biologie, Naturkunde, Englisch, Sport, Musik, Kunst, Textil, Chemie.
Frage:Wie lange waren die Pausen früher?
Antwort: 2x 5min. und 1x 10min.
Frage:Wie lange waren die Stunden?
Antwort: Die Stunden waren von 8 Uhr bis 13 Uhr.
Frage:Wie viele Kinder waren früher in einer Klasse?
Antwort: Es waren 4 Jahrgänge in einer Klasse mit insgesamt ca. 50 Kindern.
Frage:Was musstet ihr früher in der Schule anziehen?
Antwort: Man durfte sich selber aussuchen, was man anziehen wollte. Man hat früher oft Holzschuhe getragen.
Frage:Was für Fahrmöglichkeiten gab es?
Antwort:Man konnte laufen, mit dem Fahrrad fahren und mit dem Zug fahren.
Frage:Wie viele Klassen gab es?
Antwort: Es gab zwei Klassenzimmer. In einen Klassenzimmer waren die Klassen von 1-4 und in den anderen die Klassen 5-8.
Frage: Wie sah die Schule früher aus?
Antwort: Die Schule sah ganz einfach aus. Die Klassenräume wurden früher mit Holzöfen geheizt.
Und aus den USA kamen immer Päckchen mit Essen.

Hier in Achterberg war der Krieg nicht so schlimm. Bei uns zu Hause sind dann manchmal Polen (ehemalige Zwangsarbeiter) gekommen und haben nach Essen gefragt und meine Oma hat denen dann immer Brot u.s.w. gegeben.

Von Gülden u. Jana (Klasse 5a)

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