Archiv für Juni 2007
Schulzeit in den 40er Jahren
Veröffentlicht 8. Juni 2007 Klasse 5a (Schuljahr 2006/2007) , Schule damals ... (1940-1950) Hinterlasse einen KommentarWir befragen: Christa Focke
Geboren: 26.11.1936
1. Welche Fächer gab es früher?
A: Deutsch, Mathe, Religion, Biologie, Erdkunde, Englisch, Sport, Musik, Kunst, Nadelarbeit und Chemie.
2. Gab es auch Grundschule, Hauptschule und Gymnasien? Oder welche Schulen gab es?
A: Es gab Volkschule, Mittelschule, Handelschule und Gymnasium.
3. Gab es Mädchen- und Jungenschulen oder waren alle auf einer ?
A: Es gab gemischte Schulen.
4. Wie viele Stunden hatte man an einem Tag oder wann ist die Schule angefangen und wann hat sie aufgehört?
A: Um acht Uhr fing die Schule an, es gab 2-6 Stunden.
5. Mit welchem Alter ging man zur Schule?
A: Anfang:6 Jahre , Schluss: 15-20Jahre.
6. Womit hing es zusammen, auf welche Schule man ging?
A: Nach Leistung, nicht nach Geld.
7. Was musste man Anziehen?
A: Man durfte anziehen, was man wollte.
8. Wie lang waren die Pausen?
A: 2 mal 5 , 2mal 10 Minuten.
9. Gab es viele Hausaufgaben?
A: In den Hauptfächern Mathe, Deutsch und Englisch hatten wir viele Hausaufgaben.
10. War die Schule sehr groß?
A: Sie war ganz normal mit ca. 200 Schülern.
Von Angelika W. und Pia F.
Während des Krieges in der Bauerschaft Achterberg
Veröffentlicht 8. Juni 2007 Klasse 5a (Schuljahr 2006/2007) , Kriegserfahrungen (1939-45) Hinterlasse einen KommentarWir befragen meine Oma Elfriede Holke
Geboren: 1934
Frage: Was gab es früher in der Schule für Sitzgelegenheiten?
Antwort: Es gab Holzbänke.
Frage:Welche Schulen gab es früher in der Gegend?
Antwort: Es gab in Achterberg eine sogenannte Volksschule. Und es gab eine Mittelschule (in Bentheim) .
Frage:Was für Fächer gab es früher?
Antwort: Es gab Deutsch, Rechnen, Religion, Biologie, Naturkunde, Englisch, Sport, Musik, Kunst, Textil, Chemie.
Frage:Wie lange waren die Pausen früher?
Antwort: 2x 5min. und 1x 10min.
Frage:Wie lange waren die Stunden?
Antwort: Die Stunden waren von 8 Uhr bis 13 Uhr.
Frage:Wie viele Kinder waren früher in einer Klasse?
Antwort: Es waren 4 Jahrgänge in einer Klasse mit insgesamt ca. 50 Kindern.
Frage:Was musstet ihr früher in der Schule anziehen?
Antwort: Man durfte sich selber aussuchen, was man anziehen wollte. Man hat früher oft Holzschuhe getragen.
Frage:Was für Fahrmöglichkeiten gab es?
Antwort:Man konnte laufen, mit dem Fahrrad fahren und mit dem Zug fahren.
Frage:Wie viele Klassen gab es?
Antwort: Es gab zwei Klassenzimmer. In einen Klassenzimmer waren die Klassen von 1-4 und in den anderen die Klassen 5-8.
Frage: Wie sah die Schule früher aus?
Antwort: Die Schule sah ganz einfach aus. Die Klassenräume wurden früher mit Holzöfen geheizt.
Und aus den USA kamen immer Päckchen mit Essen.
Hier in Achterberg war der Krieg nicht so schlimm. Bei uns zu Hause sind dann manchmal Polen (ehemalige Zwangsarbeiter) gekommen und haben nach Essen gefragt und meine Oma hat denen dann immer Brot u.s.w. gegeben.
Von Gülden u. Jana (Klasse 5a)
Grundschule Osterwald Klassen 1-4 (etwa 1949)
Veröffentlicht 8. Juni 2007 Klasse 5a (Schuljahr 2006/2007) , Schule damals ... (1940-1950) 1 KommentarIm Krieg auf einem Bauernhof in Garrel
Veröffentlicht 8. Juni 2007 Klasse 5a (Schuljahr 2006/2007) , Kriegserfahrungen (1939-45) Hinterlasse einen KommentarOma Hedwig Meyer, geb. 1. März 1927
damals auf dem Bauernhof ihrer Eltern in Garrel
1. Wo erfuhrst du, dass der Krieg anfing ?
A: Ich erfuhr es durchs Radio.
2. Musstest du auch in den Krieg ?
A: Nur Opa musste als Luftwaffenhelfer helfen. Später musste er an die Front in Russland und dann ist er zweieinhalb Jahre in Kriegsgefangenschaft gekommen.
3. Wie fühlte man sich ?
A: Sehr schlecht und man hatte große Angst, dass Bombenfliegerangriffe kamen.
4. Musste man im Krieg zur Schule?
A: Ja, aber nur wenn Fliegerangriffe kamen, hatten wir frei.
5. Hattet ihr einen Bunker in der Nähe ?
A: Wir hatten einen Bunker, den wir selber mit Nachbarn hergestellt hatten, im Garten.
6. Gab es genug zu essen ?
A:Wir hatten auf jeden Fall nicht genug, aber wir hatten einen Bekannten, der Bäcker war, der hat uns auch immer Nahrungsmittel in unseren Bunker gelegt.
7. Gab es Luftangriffe ?
A: Ja, aber in den größeren Städten gab es wesentlich mehr als auf dem Land . weiterlesen ‘Im Krieg auf einem Bauernhof in Garrel’


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