Archiv für 2. Mai 2007
Klassenfoto 1919
Veröffentlicht 2. Mai 2007 Klasse 5c (Schuljahr 2006/2007) , Schule damals ... Hinterlasse einen KommentarDas Leben in der Zeit 1939-1945
Veröffentlicht 2. Mai 2007 Klasse 5c (Schuljahr 2006/2007) , Kriegserfahrungen (1939-45) , Schule damals ... (1930-1940) , Schule damals ... (1940-1950) Hinterlasse einen KommentarF. A.*, geboren 1936, jetzt 70 Jahre alt
Wie war das während des Krieges?
1) Frage: Mussten Sie früher aus Ihrer Heimatstadt fliehen?
Antwort: Ja, musste ich! Ich musste aus Bad Bentheim nach Neerlage fliehen.
2) Frage: Wie haben Sie gewohnt?
Antwort: Ich habe im Keller gewohnt.
Frage: Wo sind Sie hingegangen als Fliegeralarm war?
Antwort: Bei Fliegeralarm sind wir in unserem Bunker gegangen.
3) Frage: Hatten Sie Angehörige die in den Krieg ziehen mussten?
Antwort: Ja leider. Mein Vater musste in den Krieg ziehen, er ist seit August 1944 verschwunden.
4) Frage: Was dachten Sie über Hitler?
Antwort: Nichts Gutes! Ich fand es immer sehr schlimm, was Hitler früher gemacht hat.
Leben im 2. Weltkrieg
Veröffentlicht 2. Mai 2007 Klasse 5c (Schuljahr 2006/2007) , Kriegserfahrungen (1939-45) Hinterlasse einen Kommentar1. Wie war es bei Nacht?
Man hatte große Angst und wir mussten manchmal in den Bunker.
2. Wie war es im Bunker?
Es war beängstigend, aber wir waren selten darin.
3. Wie groß war die Angst?
Sie war sehr groß.
4. Sind Sie geflohen? Wenn, wie?
Nein,aber es kamen viele Flüchtlinge in meine Klasse!
5. Wie alt waren Sie bei dem 2.Weltkrieg?
Ich war noch sieben Jahre alt.
6. Wie dachten Sie über Hitler?
Viel haben wir nicht über ihn gedacht, weil wir nie etwas über ihn mitbekamen.
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Die Flucht einer Neunjährigen von Ostpreußen nach Bad Bentheim
Veröffentlicht 2. Mai 2007 Klasse 5c (Schuljahr 2006/2007) , Kriegserfahrungen (1939-45) 2 Kommentare„Während des zweiten Weltkrieges wurden wir aus unserer Heimat Ostpreußen vertrieben, weil russische Soldaten gegen die Deutschen Krieg führten. Am 21.1.1945 floh ich mit meiner Mutter und meinen Geschwistern von Eichenwalde–Mittenheide auf Soldatenwagen zum Bahnhof nach Niedersee. Mit dem Zug fuhren wir von dort über Bartenstein nach Stablack bis wir in Leisunen ankamen. In einem Treck von Planwagen mussten wir über das zugefrorene Frische Haff. Die meiste Zeit mussten wir laufen und da es bitterkalt war, haben wir alle sehr gefroren. Es gab auch Menschen, die im Eis eingebrochen und gestorben sind. Wenn wir Glück hatten, wurden wir von Soldaten auf Wagen mitgenommen. Manchmal gab es am Rande des Haffs ein Feuer und wie konnten uns ausruhen und uns ein wenig die Füße wärmen. Zu essen gab es nur trockenes Brot und kalte Suppe. Wir verbrachten zwei Tage und eine Nacht auf dem Haff bis wir in Neutief ankamen. Von Neutief ging der Treck weiter nach Pillau und von dort nach Neuhäuser, wo wir von Februar bis Mitte April 1945 in einer alten Schule bleiben konnten. weiterlesen ‘Die Flucht einer Neunjährigen von Ostpreußen nach Bad Bentheim’

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