Befragte Person: Heinrich Geerts, * 13.08.1926
1. Wie waren die Unterkünfte eingerichtet?
- Es gab keine Unterkünfte. Wir lagen draußen hinter Büschen, in Schützgräben oder Bunkern. Am besten war es, wenn wir von den Bauern Stroh bekamen und Hütten bauen konnten.
2. Gab es fließend Wasser?
- Natürlich nicht. Waschen konnten wir uns nur selten, in Wassergräben.
3. Wie gut waren die Krankenhäuser eingerichtet?
- An der Front gab es keine. Die Verletzten kamen zum Hauptverbansplatz und wurden von Sanitätern versorgt. Dann wurden sie in Krankenhäuser transportiert. Diese waren gut ausgestattet.
4. Wie war das leben als Soldat?
- Es war sehr hart. Man musste jede Sekunde damit rechnen verletzt oder sogar getötet zu werden. Wenn mit Pressluftgranaten geschossen wurde, die man schon von weitem hörte, musste man sich flach auf den Boden legen, weil sonst die Gefahr bestand das die Lunge platzte. Vor jedem Angriff gab es für die Soldaten Schnaps. Wir wussten also genau, wenn wir Schnaps bekamen, das der nächste Angriff kam. Das hatte wohl den Grund, das man nicht so viel nachdachten.
5. Auf welchen technischen Stand war Deutschland gegenüber anderen Ländern?
- Es gab sehr moderne Waffen z. B. die schnellsten Maschinengehwehre, die sogenannten “Hitlersägen” (1200 Schuß pro Minute). Es gab zu wenig Waffen.
6. Welche Waffen wurden eingesetzt?
- Chemische Waffen waren verboten. Wir hatten Raketen, Fliegerbomben, Nebelwerfer, Panzer, Kanonen, Rahmenwerfer usw.
7. Was hielt einen Panzer auf?
- Einen Panzer hielt eine Panzerfaust oder Panzerdraht auf.
8. Wie viele Menschen starben im 2. Weltkrieg?
- Zwischen 55 und 60 Millionen Menschen starben.
9. Mit wieviel Jahren musste man als Soldat kämpfen?
- Mit 17 Jahren musste man kämpfen.
10. Was gab es zu essen?
- Das Essen gab es aus der Gulaschkanone. Es gab meistens Kartoffeln oder Erbsensuppe mit Speck. Das schmeckte gut. Essen gab es immer nur nachts. Es kam aber nicht immer durch bis zur Front.
von Jannis, Daniel, Björn, Hauke (Klasse 5a)
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