Archiv für 13. April 2007

Schulzeit (ab 1949)

Daten der befragten Person: Sieglinde E. (geb. 16.12.1943, wohnhaft in Nordhorn)

1. Wie war es früher in der Schule?
Antwort: „Es war ziemlich streng. Die Kinder mussten dem Lehrer gehorchen.“

2. Wie teuer waren die Materialien?
„Die Hefte ca.10 Pfennig und die Bücher wurden an Geschwister, Freunde und Nachbarn vererbt.“

3. Welche Fächer gab es früher?
„Deutsch, Rechnen, Religion, Musik, Handarbeiten, Geschichte, Biologie, Sport, Erdkunde und Schönschreiben.“

4. Wie sahen die Klassenräume aus?
„Es gab eine Tafel und ein Pult für Lehrer und Schulbänke für zwei bis vier Leute mit festem Tisch. In den Tischen gab es Öffnungen für ein Tintenfass.“
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Schulbesuch in Bentheim (ab 1939)

Daten der befragten Person: Dirk de Boer, geb.1933, wohnhaft in Bentheim, Beruf: Uhrmacher

Frage: Womit haben Sie geschrieben und worauf?
Antwort: Ich habe mit einem Griffel geschrieben und erst auf einer Schiefertafel, dann später auf einem Blatt Papier.

F: Wie sahen die Schultaschen aus?
A: Es waren Ledertaschen, die man auf dem Rücken tragen konnte.

F: Was haben Sie in denn Pausen gemacht?
A: Wir haben fangen gespielt und unsere Brote gegessen.

F: Was hat der Lehrer gemacht, wenn Sie Qatsch und Unsinn gemacht oder nicht aufgepasst haben?
A: Er hat uns an den Haaren gezogen oder mit einem Rohrstock auf die flache Hand gehauen. weiterlesen ‘Schulbesuch in Bentheim (ab 1939)’

Der 2. Weltkrieg in Hesepe

von Patrick Neise (Klasse 5b)

Daten der befragten Person: Gerhard Hüsemann geboren am 23.5.1933 in Hesepe,wohnhaft in Bad Bentheim

1. Wo waren sie während des Krieges? – Ich war im Elternhaus in Hesepe.

2.Was haben sie während der Angriffe getan? – Tagsüber ist die Klasse bei Fliegeralarm in den Bunker bei der Schule gegangen.Nachts ist die Familie in den Hausbunker gegangen

3.Wo war der nächste Bunker? – 30-50m vom Haus entfernt. weiterlesen ‘Der 2. Weltkrieg in Hesepe’

Schule 1940 ( Bad Bentheim)

Daten der befragten Person: Christa Kretlow, geboren ###

1. Wie teuer waren früher die Materialien?
Ein Schulheft kostete10 Pfennig, Schulbücher waren im Verhältnis zum Verdienst sehr teuer.

2. Welche Fächer hattet ihr?
Rechnen, Deutsch, Religion, Musik, Sport.

3. Wie sahen früher die Klassenräume aus?
Unfreundlich (GRAU in GRAU); 1.-4. und 5.-8. Klasse saßen in einem Raum.

4. Womit habt ihr geschrieben?
Bleistift,Füller und Griffel.

5. Wie lang ging die Schule?
5 Stunden. weiterlesen ‘Schule 1940 ( Bad Bentheim)’

Leben während des Krieges (Berlin/Göttingen)

Christa T. (Name ist Redaktion bekannt), geboren im Jahre 1935:

Luftangriffe begannen in Berlin im Jahre 1942, doch besonders um 1943. Als kleines Kind hatte man nicht so viel Angst, weil man noch nicht so richtig wusste, was Krieg bedeutet. Jede Nacht musste man in den Keller, mit seinem Koffer, wo man alles drin hatte, was man brauchte. Es hat immer nach Brand gerochen. 1943 zog ich nach Göttingen, dort waren nicht so viele Luftangriffe. Nach dem Krieg fiel die Schule aus, denn es gab keine Schulsachen, kaum noch Essen, keine Heizung, oft kein Wasser, fast kein Licht, keine Kleidung, kein Gas und Strom, denn alles war zerstört. 1948 gab es endlich wieder Geld, die DM (Deutsche Mark). Man konnte ab dann wieder fast alles kaufen, doch es gab pro Person zuerst nur 40 DM. Dann wurde es in Deutschland friedlicher, es gab keine Luftangriffe mehr. In Jahrzehnten wurde alles wieder aufgebaut und aufgeräumt. Viele Menschen sind im Krieg gestorben. Heute denken noch viele Menschen an das, was geschehen ist.

Geschrieben von: Vanessa & Mareile (Klasse 5b)

Schule in Frankreich (etwa 1940-1950)

 

Emilie und Jana (5b) haben Emilies französische Großmutter zum Thema „Schule damals …“ befragt. Hier ist der Text ihres Interviews:

Daten der Befragten: Marie-Claire Rollero (geb. Chevallier),*20.12.1934

1. Wie groß waren die Klassenräume ?
- ca. 100 m²

2. Wie viele Kinder waren in einer Klasse?
- ca.30-40

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